Zwischenbilanz Juli 2011

 


Bedingt durch die langanhaltende Trockenheit während der wichtigsten Zeit der Brutaufzucht hatten es die Störche bei uns schwer, ihre Jungen durch zu bringen. Leider verlor das Brutpaar am Reinheimer Teich auf der alten Teichscheune alle Jungen. Es wurde zwar beobachtet, dass die Elterntiere tote Küken aus dem Nest warfen, letzlich bleibt aber die Sterbeursache unklar. Es ist auch bekannt, dass vagabundierende Störche ohne eigene Brut fremde Nester verwüsten. Vermutlich ist aber der Nahrungsmangel der Grund für die Aufgabe der Brut dort gewesen. Erstaunlich war, dass die Altstörche noch relativ lange auf dem Nest saßen, obwohl keine Küken mehr zu bewachen waren.
 

  Glücklicherweise sieht es bei den beiden anderen Nestern besser aus. An der Gersprenz steht ein junger Storch auf dem Nest und scheint auch wohl genährt (Bild links). Die Störche im Hehnes (Bild oben) haben zwei Jungstörche im Nest. Gegenüber den Störchen in Münster, deren vier Jungtiere bereits ausgeflogen sind, begannen die Bruten in Groß-Zimmern und im Hehnes deutlich später, so dass der Nachwuchs dort noch jünger ist.

 

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