2011: Hessens Weißstörche in Frühlingslaune |


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Für Hessens Weißstörche hat der Frühling bereits Ende Februar begonnen. Ende Februar/Anfang März konnten NABU-Aktive schon an vielen Orten Pärchen beim Nestbau beobachten. Es ist anzunehmen, dass die zuerst zurückgekehrten Frühlingsboten in Spanien überwintert haben. Weißstörche, die den Winter in Afrika verbringen, kommen erst später nach Hessen zurück. Da immer mehr Weißstörche in Südspanien überwinterten und nicht mehr bis nach Afrika ziehen, kann Meister Adebar oft schon ab Mitte Februar wieder bei uns beobachtet werden. Der Weißstorch ist eine Erfolgsgeschichte im Naturschutz. Vor 30 Jahren hat es in Hessen keine Störche mehr gegeben. Ihr Verschwinden im letzten Jahrhundert ist auf viele Ursachen zurückzuführen. Vor allem die Umstellung von Weideviehhaltung auf Stallviehhaltung, Entwässerungen, Flächenverluste durch Bebauung sowie Verluste durch Leitungsanflüge, Stromschläge und Gifteinsatz haben zum Verschwinden des NABU-Wappenvogels geführt. Ab Mitte der 80iger Jahre hat glücklicherweise ein Umdenken eingesetzt. |
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Weißstörche ernähren sich von Insekten, Fröschen, Mäusen und Fischen und sind daher auf Feuchtwiesen und Flussauen angewiesen. Mit dem Schutz und der Renaturierung von Auenlandschaften entlang der Gersprenz sowie dem Aufstellen von Storchenmasten ist eine Kehrtwende eingeleitet worden. Wir hoffen, dass die ca. 200 Brutpaare in Hessen auch langfristig gute Überlebenschancen bei uns haben. Daher setzen wir uns für den Erhalt der Lebensräume der Störche ein. Wir sind natürlich schon gespannt darauf, wie sich die Zahl der brütenden Störche in 2011 bei uns im Kreis entwickelt. Besonders spannend ist es, ob das Storchennest am Landwehrgraben in diesem Jahr wieder von Störchen bezogen wird. |
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